Ich habs getan. Ich war es Leid, die ewigen Quälereien mit PC-Komponenten, die mehr oder weniger gut zusammenpassen und Linux oder Windows, die verzweifelt versuchen, alles unter Kontrolle zu bekommen.

Beruflich bin ich Systemadministrator und wir arbeiten zum Großteil auf Low-Cost-PC-Hardware mit Linux. Ständig passt dies nicht zu dem, oder Speicher stirbt und das ist der Punkt, wo man beim lokalen Kistenschieber mal schnell Ersatz besorgen muss.

Schnell? Haha. Nicht, wenn 20. Computerbildleser und Casemodding-Kiddies vor einem stehen und überforderte Bedienungen hinter dem Tresen eher an Aushilfen in Fast-Foot-Ketten erinnern, als an qualifiziertes Verkaufspersonal. Aber scheinbar kann man so das schnelle Geld machen.

Dementsprechend habe ich den Schritt gemacht und Apple eine Chance gegeben. Ich bin als der totale Newbie nach 5 Tage Wartezeit an mein Powerbook geraten, aber es war schon am ersten Tag wie Durchatmen. Dualscreen das einfach funktioniert, simple Bedienung, optische Spielereien, die aber durchaus Sinn ergeben und das Gefühl, eine Runde Sache erworben zu haben.

Aber dieses Gefühl des Durchatmens fing schon fr�her an: Im Apple-Store. Zwar war das durch die Neueröffnung gerade ziemlich voll (www.machouse.de), aber dennoch durfte ich Geräte anfassen und wurde gleichzeitig recht kompetent beraten. Dies trug mit zur Entscheidung bei.

Gut, Apple macht es sich einfach. Wer Hard- und Software zusammen anbietet, der arbeitet in klaren Verhältnissen. Im PC-Bereich ist das schon eher schwierig.

Ach übrigens, Ihr MacBook oder Powerbook-Benutzer: Die Notebooks besitzen einen Sensor, der bei starken Erschütterungen die Festplatten abschaltet. Dieser Sensor kann als Wasserwaage missbraucht werden. Dafür gibt es ein nettes Dashboard-Widget. ;)

Aber keine Sorge, bei aller Euphorie, ich werde versuchen, meine Objektivität zu bewahren. Zumindest scheint der Schritt meine Produktivität erhöht zu haben.

In diesem Sinne, einen schönen Abend noch!

Rajan