…ich sitze in der S-Bahn und schaue aus dem Fenster, meine Gedanken fliegen durch die jüngste Vergangenheit. Aus reiner Selbstsucht habe ich am Freitag unheilig und zu unrecht eine Notbremse in nicht nur meinem Leben gezogen. So langsam sickert in mein Bewusstsein, wie rücksichtslos und engstirnig es war, ein Blick durch einen Tunnel fehlgeleiteter Emotionen und Ängste. Diesen Tunnel konnte ich leider erst zu spät entfliehen.

Ich kann vom Glück reden, dass Sonntag Nacht mein nach der gezogene Notbremse immer stärker werdender Wunsch weiterzufahren erhört wurde. Mein Herz ist voller Reue und Dankbarkeit. Ich will den Schmerz nehmen, den ich gab und endlich das geben, was gebraucht wird. Ich hoffe, ich schaffe es.