Der Winter kehrt zurück…. oder doch nicht?

Der Blick aus dem Fenster meines Büros:
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Wir hatten heute bereits ein heftiges Schneetreiben, dass so undurchsichtig war wie unser Steuersystem. Gerade passend zum Streik der Berliner Verkehrsbetriebe, wo doch so viele heute auf’s Auto umgestiegen sind. Wenn ich gemein wäre, würde ich mir wünschen, dass just in dem Augenblick des Schneetreibens eine Streikkundgebung stattgefunden hat. ;)

Ansonsten scheint im Moment wieder die Sonne, aber das weiße Nass scheint noch nicht wieder zu verschwinden. Ich bin mal gespannt, wie zugeschneit unser Auto nachher ist, mit dem ich heute notgedrungen fahren musste.

Als ich eben die Bilder von meiner Kamera lud, habe ich mit einer ungeschickten Handbewegung selbige vom Tisch gefegt, aber noch aufgefangen, bevor sie den Boden berühren konnte. Leider ist dabei das Objektiv gegen die Tischkante geknallt. Kaputt zu sein scheint nichts. Es ist lediglich ein leichtes Klappern aus der Blitzklappe zu hören, dass aber schon vorher da gewesen sein könnte. Verursacht wird es von einem Stückchen Metall, dass den Blitz in Position hält und eh beweglich ist. Eventuell muss ich an der Stelle eine gut erreichbare Schraube nur ein wenig nachziehen, damit das Klappern aufhört. Bisweilen stört es mich jedoch nicht.


Meine erste D-SLR

Nachdem mir zu Weihnachten meine komptakte Digicam auf die Linse gefallen war und ich für 2 Monate einer Bridge-Kamera eine Chance gab, hatte ich die Nase voll und habe den Schritt zur digitalen Spiegelreflex gewagt. Seit gestern nenne ich eine Canon EOS 400D mein Eigen und auf einmal erweiterte sich der Bereich meiner Möglichkeiten enorm. Gleichzeitig aber auch mein Lernbedarf. Zwar besitze ich eine analoge SLR mit Festbrennweiten aus den 70ern und weiß daher ein wenig etwas über Blende, Belichtungszeiten und ihren Einfluss auf die Schärfentiefe, aber das kombiniert mit einer variablen Brennweite, Automatikprogrammen, Weißabgleichen, Rohdatenformaten und Mehrfeld-Autofokus stellt mir einen dicken Brocken Informationen in den Weg, der erst einmal gegessen und verdaut werden muss.

Dennoch stellte sich bei den ersten Testaufnahmen schon das Gefühl ein, ich sei mehr Herr meiner Bilder. Als besonders angenehm empfand ich das Bedienkonzept der Canon. Alle Parameter, die ich wirklich brauche, sind per Stellrad oder Tastendruck bequem zu erreichen und man verliert keine wertvolle Zeit, wenn man verschiedene Kombinationen von Blende, Belichtungszeit, Messfeldauswahl, etc. ausprobieren möchte.

Ich warte nun noch auf den Tag, an dem ich sie mal wirklich testen kann und nicht immer nur Schreibtischdeko vor mir habe. ;)

Schreibtischdeko


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