Puh, die letzten drei Wochen mit meinem Labrador Sammy waren echt anstrengend. Wir wohnen ja jetzt mittlerweile wieder in Berlin und gegen Ende Oktober wurden in der Umgebung ziemlich viele Hündinnen heiß.
Ich weiß nicht, ob es nun an den Hündinnen lag oder daran, dass es kühler wurde, jedenfalls schien mein Hund auf 150% zu laufen. Dem entsprechend auch das Gejammer nach 2 Stunden im Büro, wo er doch normal bis zu 4 Stunden aushält, oder im Auto, wenn die Strecke seiner Meinung nach 3 Kilometer zu lang war. Mit diesen Dingen kann man ja umgehen, aber was mich echt Nerven gekostet hat, ist seine Rüpelei gegenüber anderen Rüden.
Quer über eine zweispurige Berliner Straße bei Berufsverkehr wurde gemotzt, nur weil der Rüde auf der anderen Seite es wagte, Imponierverhalten zu zeigen. Seitdem versuche ich verstärkt, jegliches Territorialgehabe zu unterbinden, was gar nicht so einfach ist, wo ich doch gerade zusätzlich noch damit beschäftigt bin, konsequent jedes Ziehen an der Leine durch plötzliches Stehenbleiben zu unterbinden. Nicht dass das sich jetzt so anhört, als hätte ich das nicht vorher schon probiert… das hatte ich schon…. nur…. nicht konsequent durchgehalten. *schäm* Immerhin schaffe ich es jetzt seit 6 Tagen und es hat sich ganz leicht gebessert.
Zusätzlich läuft er viel an der Schleppleine und wir haben einen Ball dabei,… wenn er diesen nicht gerade in der Spree versenkt. Ich werde mir allerdings wieder einen Futterdummy zulegen, denn ich denke mit dem habe ich gerade bei Territorialproblemen und Leinenzerren ein besseres Werkzeug in der Hand. Der Dummy springt wenigstens nicht weg oder geht in der Spree unter.
Auf jeden Fall will ich ihm damit ein Alternativverhalten anbieten, wenn er der Meinung ist, er müsste den Macker heraushängen lassen.
Tja, was man in zwei Jahren versaut hat, kann man nicht in zwei Wochen reparieren. Aber ich bleib dran und er ist jetzt auch wieder deutlich ausgeglichener, als noch vor 3 Wochen.
Hunde - 25.11.2011 12:14 -
Comments (0)
Mein Labrador Retriever Sammy und ich sind auf die Tigerranch nach Herzberg gezogen und weil mein Hund einen gewissen Bedarf an Beschäftigung hat, begab ich mich auf die Suche nach einem Verein, wo wir beide nicht nur zusammen etwas erleben, sondern auch etwas lernen können.
(weiterlesen …)
Hunde - 15.08.2010 15:32 -
Comments (0)
Seit gestern Abend haben wir ein neues Familienmitglied:

Sein Name ist Sammy und er ist ein 11 Wochen alter Labrador-Welpe. Die 1 1/2-stündige Fahrt von seinem alten Zuhause zu uns verlief erstaunlich problemlos. Er hatte sich recht bald auf dem Schoß zusammengerollt und geschlafen. Allerdings machten wir noch einen Abstecher zum Futternapf, wo er sich Leine, Geschirr und Spielzeug aussuchen durfte. Zuhause angekommen ging es dann auch gleich in den Garten, aber für ein Geschäft war alles noch viel zu neu.
Seine Vorbesitzer hatten ein Handtuch mit dem Geruch der Mutter mitgegeben, das auf einer weichen Decke im Wohnzimmer platziert wurde. Sofort nahm er diesen Platz ins Besitz und ist somit immer in unserer Nähe. Bei einem späten Spaziergang erledigte er auch sein erstes Geschäft des Tages. Bis heute hatten wir bis auf zwei nasse “Auslaufvorfälle” im Haus aber keine Probleme mit der Stubenreinheit. Er scheint große Geschäfte generell nur draußen erledigen zu wollen.
Die Nacht über schlief er bei uns mit im Bett, denn er wollte einfach unsere Wärme und Nähe spüren. Wirklich viel Schlaf habe ich im Gegensatz zu ihm nicht bekommen, denn er schnarchte selig in mein Ohr und schob mich ab und an mit den Pfoten durch die Gegend.
Die erste Morgenrunde drehten wir um 6 Uhr und seitdem haben wir noch ein paar mehr Spaziergänge eingelegt. Mit jedem Mal gehen wir etwas weiter weg und so gewöhnt er sich langsam an seine Runde inkl. fremden Menschen und Hunden.
Auch wenn ich sehr müde bin, so bin ich positiv überrascht, wie gut es alles bisher ging. Es gibt allerdings für alle beteiligten noch viel zu lernen und zu üben.
Generelles - 31.10.2009 16:23 -
Comments (0)